Friseure fordern Fairness

Der faire Salon

Friseure fordern Fairness

Wir fordern einen fairen Wettbewerb für das Friseurhandwerk
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Kommentare

ehrliche, steuerzahlende Unternehmer arbeiten am körperlichen Limit, während die staatlichen Kontrollen bei den Kleinunternehmer sowie Arbeitsuchenden in unserer Branche beide Augen zudrücken. Der Grund laut Finanzprüfer: bei denen ist nichts zu holen. Es kann nicht sein, dass Betriebe immer höhere fast unerfüllbare Auflagen bekommen, während 2/3 der Branche sich der Steuerlast entziehen, und wir auch noch für deren Ausstockung im Alter dann zur Kasse gebeten werden. Warum hat keiner unserer gewählten Politiker das Verantwortungsgefühl gegenüber jedem Steuerzahler, dieses Unrecht anzugehen.
Handelt schnell und konsequent!
Ich sehe das selbe Problem im Fotografenhandwerk. Auch hier machen sich viele selbstständig und nutzen die Kleinstunternehmer-Regelung, um Preise massiv zu unterbieten. Teilweise arbeiten diese Leute völlig unwirtschaftlich, weil ihnen jede Fähigkeit fehlt, betriebswirtschaftlich zu rechnen und sie viele Einnahmen sowie geldwerte Vorteile schlicht nicht angeben. Etablierte, seriöse und gute Fotografen werden so einem unfairen Preiskampf ausgesetzt, der auf Dauer das gesamte Handwerk schädigt und zu einem Verdrängungswettbewerb führt, an dessen Ende immer weniger ausgebildete, gute und ehrliche Fachkräfte aber sehr viele ungelernte Quereinsteiger stehen. Die Friseure fordern hier eine Fairness, die leider in vielen Handwerken inzwischen fehlt.
Endlich macht mal wer was
Ich wäre froh wenn alle gleich behandelt würden
Fairness mehr möchte man nicht. Gleiches Recht für alle.
Die gleichen Probleme kennen wir auch in der Schweiz. Solche Innungen hätten wir in der Schweiz auch bitter nötig! Viel Erfolg nach Düsseldorf.
Es ist eine gefährliche Entwicklung für die Branche, wenn die Rahmenbedingungen nicht angepasst werden. Da wäre so viel zu diskutieren und zu sagen. Z.B. dass die kleinen Salons von Betriebsprüfungen weitgehend verschont bleiben, der Zoll die Überprüfung dieser Einheiten verweigert, weil es sich ja nicht lohnt. Viele Kleine können so völlig losgelöst "wirtschaften" und ruinieren mit nicht kalkulierbaren Preisen das Umfeld. Wenn eine Autowerkstatt bis zu 180 Euro die Stunde berechnet, warum dümpeln wir auf Stundensätzen herum, die überhaupt nicht zu rechnen sind? Wer mich kennt, weiss, dass ich da die Keule Schwarzgeld heraushole. Wer nicht kontrolliert wird, ist da natürlich etwas freier in der Gestaltung. Dies ist keine Unterstellung, das ist die Wahrheit, die wir "draussen" vorfinden. Beim Finanzamt sind wir sowieso alle unter Generalverdacht. Ich habe überhaupt nichts gegen kleine Salons, die korrekt wirtschaften und sich an die Gesetze halten. Wenn wir unter den Voraussetzungen breiter Steuerehrlichkeit immer noch so viele nicht ausbildende Kleinsalons in Deutschland haben (was ich nicht glaube), dann müssen wir die Ausbildung auf ganz andere Füße stellen. Davon abgesehen glaube ich, dass sich die größeren Salons die unfairen Bedingungen nicht mehr lange gefallen lassen können, da es Ihnen buchstäblich an den Kragen geht. Hohe Fixkosten machen den Fachkräftemangel zum Albtraum. Was sich mitunter abspielt, wirkt wie ein Klassenkampf in der Branche, bei dem alle Beteiligten verlieren werden, wenn sich nicht bald etwas im Umgang untereinander und im Umgang mit den Gesetzen ändert. Die grassierende Schwarzgeldakrobatik in allen Betriebsgrößen ist die Geißel der Branche! Ich wehre mich dagegen, immer nur auf die ganz Kleinen zu schauen. Es werfe niemand mit Steinen, der im Glashaus sitzt. Ich trete seit Jahren für einen monothematischen Ehrenkodex mit einem klaren Bekenntnis zur Steuerehrlichkeit ein. Flankiert von einer beispiellosen Imagekampagne. Die signalisiert, dass sich eine Branche neu erfindet. Die diesen wunderbaren Beruf wieder für die Eltern der jungen Leute interessant macht, die in der Verschönerung von Menschen ihre Berufung sehen.
Unfairness in der Behandlung vor dem Fiskus ist nicht zu ertragen
Ich habe bis heute 3 Meister und 14 Lehrlinge ausgebildet , das wäre mir ohne die Umsatzsteuer sicherlich leichter gefallen , wäre aber unsozial !
Hallo, meine Name ist Shayan Rueen Wir haben derzeit genau das Problem, wir suchen jetzt schon seit ca. 1 Jahr Friseure für in voll-Teilzeit Und es kommt einfach nix , auch beim Arbeitsamt haben wir uns gemeldet. Das war ein Griff ins Klo. Finde ich super das sich endlich jemand einmischt der was bewirken kann. Schöne Grüße Rueen
Hallo, eine ähnliche Konstellation findet sich bei uns Fotografen. Da werden eindrucksvolle Webseiten gemacht und Hochzeitsserien für EUR 2500.-- und mehr angeboten.Es wird betont, das man praktisch ausgebucht ist. Und im Impressum findet man dann Kleinstunternehmer nach § 19.
Es wundert mich, dass erst so wenige Handwerker an dieser Aktion teilgenommen haben.
Wir müssen endlich wieder Werte in unserer Gesellschaft vermitteln, nur so können wir auch wieder unserer Branche und unserer Dienstleistung die wir anbieten, den Wert vermitteln den wir verdienen.
Hallo, habe vor ein paar Tagen einen Brief an unseren Innungsobermeister verfasst, mit dem Inhalt Kalkulation(schlechte Löhne, Mitarbeitermangel, Handwerk wird nicht geschätzt, Billigfriseure) verfasst. Die Antwort war ... hat wahrscheinlich bei der Überschrift schon aufgehört zu lesen. Gruß Monika Eisenmann
Tolle Aktion!!! Allein mir fehlt der Glaube dass sich etwas ändert. Ich wünsche der Aktion viel Erfolg und ein großes Durchhaltevermögen.
Verschwindet das Bargeld, erledigen sich diese Probleme von ganz alleine. Kein Drogenhandel mehr, keine Schwarzarbeit mehr und die Kleinstunternehmen rutschen schnell in die Steuerpflicht. Und den Unternehmen wäre eine höhere Lohnzahlung möglich, da wieder mehr Friseure angestellt. Dann wären die ständige Mindestlohnforderungen auch gut bezahlbar und darüber. Mir erscheint, dass das der Regierung egal ist, da es buchhalterich Peanuts ausmachen.
Danke den Initiatoren. Es ist leichter ein Problem zu lösen als dauerhaft damit zu leben.
Zusätzlich fordere ich weiterhin, 7% Mehrwertsteuer für die Friseurbranche in Deutschland.
Ich hätte mir gewünscht das auch eine Abstimmung bzw Forderung für einen allgemeinen verbindlichen Tarifvertrag Bundesweit dabei gewesen wäre!
Ich fordere mehr Kontrolle Denn wer Gesetze ins Leben setzt muss sie auch kontrollieren können!!! Das ist von der Kammer sowie den Gewerbeämter n eine absolut unhaltbare Art und Weise
Es wird Zeit das wir GEMEINSAM aufstehen und uns mal wehren! Wir alle kämpfen um unsere Existenz, warum wird es einigen leichter gemacht? Warum kann es einem 35jähigem Menschen oder einer Frau mit mehreren Kindern nicht zugemutet werden eine Meisterprüfung abzulegen? Es gibt die Meisterförderung- also kostet der Brief so gut wie nichts mehr und lernen kann wohl jeder- wer das nicht bestehen kann , kann auch nicht eigenverantwortlich einen Betrieb führen!
Wenn mehr Wert auf Handwerk gelegt werden soll, dann muss auch die Ausbildung Weg vom "Schwerpunkt Damen Kunde" den hier hat sich die Branche viel zu sehr vor den Karren der Industrie spannen lassen. Häufig bleibt da nämlich mehr Geld des Gesamtunsatzes als beim Gewerbetreibenden. Und auch da ist ein Grund warum soviel an Kundschaft an Barbershops verloren gegangen ist. Der männliche Kunde hat viel zu lange keine Wertschätzung bekommen.
Jeder dritte Friseurunternehmer zahlt keine Umsatz/Einkommenssteuer. Es werden keine Lehrlinge ausgebildet! Barbershops in unserem Bereich reisen nur auf dieser Schiene und fördern nach meinen Erfahrungen in ihren Betrieben die unerlaubte Schwarzarbeit.
Ich stimme in allen Punkten zu!
Fairer Wettbewerb wäre schön! Dass Friseure immer noch teilweise für den Mindestlohn beschäftigt werden (müssen), ist schon schlimm genug! Wir sollten dafür kämpfen, dass dieser schöne Beruf wieder mehr wertgeschätzt wird, zB durch faire Bezahlung. Nur weil man sich preislich nicht den billigen Mitbewerbern anschließt, heißt nicht automatisch, dass ein Friseurbesuch teuer ist! Im Vergleich zu fast allem anderen sind unsere Preise in den letzten Jahren nur minimal gestiegen. Es ist Zeit für Veränderung!
Momentan herrscht keine Chancengleichheit. Wie soll unter solchen Umständen ausgebildet, und höhere Löhne bezahlt werden.
Alles Forderungen, die so oder ähnlich durch Dieter Schneider in der Vergangenheit diagnostiziert, formuliert und publiziert wurden. Leider ohne nennenswerten Erfolg.
Seit mehreren Jahren suche ich schon Personal. Keine Chance. Den Lohn, den sich die Bewerber vorstellen kann ich nicht bezahlen, da ich zum Schluss noch draufzahle.es werden Kunden abgeworben und privat zu Hause bedient.Man weiß als echt nicht mehr weiter. Erhöht man die Preise rennen die Kunden zur Konkurrenz, bleibt man bei den Preisen, stellt Personal ein, bleibt einem nix hängen. Da muss echt eine Lösung her. Die meisten machen sich selbständig. Den wie ich das jetzt richtig verstanden habe, können sich Gesellinnen selbständig machen ohne Meisterbrief. Klar ist das sehr verlockend. Die meisten melden Ihr Gewerbe auf 17500 Euro an und diejenigen die vorher an die 10000 Euro dem Chef monatlich umgesetzt haben bekamen 1600 Euro Lohn. Die Kunden möchten zu dieser Angestellten, klar sie/er nimmt die Kunden mit. Hat nen kleinen Raum oder mietet sich ein Stuhl, macht den selben Umsatz und hat am Ende des Monats mehr für sich selbst. Das muss gestoppt werden .
Leider ist es wirklich so. Es werden teilweise wirkluch gute Löhne gezahlt und trotzdem findet man niemanden. Ich kann nur allen 4 Punkten zustimmen. Schade.