Friseure fordern Fairness

Der faire Salon

Friseure fordern Fairness

Wir fordern einen fairen Wettbewerb für das Friseurhandwerk
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Kommentare

Als ehemaliger und langjähriger Verbands- und Innungsgeschäftsführer der Branche begrüße ich diese Initiative und wünsche viel Erfolg
Es wundert mich, dass erst so wenige Handwerker an dieser Aktion teilgenommen haben.
Danke den Initiatoren. Es ist leichter ein Problem zu lösen als dauerhaft damit zu leben.
War jahrelang Selbstständig und habe meine Steuern bezahlt.Es sollte jeder dazu verpflichtet werden.Schwarzarbeit wird in unserer Branche einfach zuwenig kontrolliert.
Als ehemaliger und langjähriger Verbands- und Innungsgeschäftsführer der Branche begrüße ich diese Initiative und wünsche viel Erfolg
Danke für euer Engagement!
Keine Salons für 10€ alle schließen
Bei uns im Ort und in der Umgebung machen immer mehr sogenannte Barbershops auf die auch Damen bedienen obwohl ja ein (Barber) nur den Bart schneiden darf. Die Angestellten haben meistens keine Gesellenprüfung sprechen kein Deutsch und haben eine Ausnahmegenehmigung, bieten Haarschnitte für 8€ an. Wie geht das !
Mehr Kontrollen sind wünschenswert - Friseure (besonders Barbiere) geben ganz offen zu wie oft dass Sie am Fiskus vorbei arbeiten. Ich habe erst 3 Salons an solche Barbiere verkauft und musste mir anhören, wir deutsche sind "zu blöd zum bescheissen" - das macht doch jeder und es passiert nichts. Und uns bleibt nur die Resignation, da selbst bei Meldung die Kontrolle ausbleibt. Und eine Senkung der Mehrwersteuer auf 7% wäre für unsere Branche, auch im Hinsicht auf höhere Löhne sinnvoll
Es ist eine Frechheit, dass wir korrekt arbeitenden Betriebe die Steuern für die zahlen, die den Staat hintergehen. Besonders, da der Staat öffentlich bewusst weg sieht und offensichtlich betrügende Salons nicht ausreichend kontrolliert. Was bleibt uns fairen Salons schon von unserem Umsatz über? Und andere bekommen fast 100% ihres Umsatzes. Unfair trifft es.
Ich hätte mir gewünscht das auch eine Abstimmung bzw Forderung für einen allgemeinen verbindlichen Tarifvertrag Bundesweit dabei gewesen wäre!
Leider ist es wirklich so. Es werden teilweise wirkluch gute Löhne gezahlt und trotzdem findet man niemanden. Ich kann nur allen 4 Punkten zustimmen. Schade.
Ich selber war ein paar Jahre im Vorstand des hessischen innungsverband. Doch leider wollte man da alles lieber so lassen wie es ist. Bitte keine unangenehmen Fragen stellen, keine negativen Meldungen an die Öffentlichkeit. Und heute? Man sieht ja wie es in den Städten zu geht . Über all werden friseurbetriebe aufgemacht und die Umsatzzahlen halbieren sich. Die Industrie ist schon lange kein Partner der friseurbranche und die Innungen und im besonderen der Bundesverband feiert am liebsten sich selber. Das hilft keinem einzigen Betrieb. Freue mich aber über die Maßnahme der Düsseldorfer Innung und hoffe das Sie lauter und unbequemer werden. MLG Torsten Kuhn
Weiter so & nicht aufgeben! Ungleichland BRD!!!
Gerne Unterstütze ich solch gesinnte. Seit Jahren werden alle Betriebskosten erhöht und die Tarifgehälter steigen immer mehr. Müsste Meinen Salon aufgrund Neueröffnungen in Meinem Umkreis fast schließen, da wir wohl zu teuer sind. Neue Mitarbeiter zu finden ist unmöglich, da diese nebenbei mehr Geld machen als Offizielle Arbeit
Eine Frage; wenn alle Salons bald nur noch unter 17,500bleiben. Alleine bei uns Peter Polzer haben sich in den letzten 18 Monaten 7 Friseure mit kleinst Gewerbe selbständig gemacht, Nachfolge für Salons zur Zeit sehr schwierig vielleicht auch nicht anreizend ? Da es wie im Artikel beschrieben genügend „Beihilfen „ gibt. Mir ist es auch nicht klar wie es sein kann dass der zu versteuernde Mindestlohn höher liegt als die 17,500Euro?. Na es ist aber schon merkwürdig wie viele kleineSalons ständig oder sehr oft mit den Problemen der EC Zahlung kämpfen haben. Oder wie viele Mitbewerber nur Bares ( ist wahres) annehmen, ! Wie soll man gerechte Löhne zahlen ? Ich denke gerecht ist bei 3000brutto wenn die eigenen Kollegen dies durch dummen Egoismus und schamloses Ausnutzen der Systeme verhindern. Mit freundlichen Grüßen Thomas Wolff Inhaber, der Marke Peter Polzer
Hallo, eine ähnliche Konstellation findet sich bei uns Fotografen. Da werden eindrucksvolle Webseiten gemacht und Hochzeitsserien für EUR 2500.-- und mehr angeboten.Es wird betont, das man praktisch ausgebucht ist. Und im Impressum findet man dann Kleinstunternehmer nach § 19.
Immer mehr Mehrarbeit abseits des Berufes -Ersthelfer,Arbeitsschutz,Feuerwehrbeauftragter, Steuerfachmann ,Computerfachmann,Datenschutzbeauftragter usw.
Eine Gleichberechtigung und Fairness.... wäre so wünschenswert und wichtig für alle die engagierten Menschen in unserem Berufsstand.
Wir sind am Arsch wenn wir nix tun ! Wenn wir was tun werden wir belächelt! Wir sollten uns mal zusammentun und einfach 3 Monate keine Steuern zahlen , Bundesweit !!! Vielleicht bekommen wir dann Aufmerksamkeit von der Regierung
Keine Ausnahmen bei Barbershops! Bei Schwarzarbeit werden nur Betrieben geahndet, jedoch bei nachgewiesener Schwarzarbeit/Betrug/ Kundenabwerbung von Mitarbeitern ehemaligen Mitarbeitern und auch diverse"Heimfriseure" ,wird die Auflistung und Aufdeckung der Schwarzarbeit unmöglich gemacht. Zudem interessieren die eingenommenen Kleinbeträge ,leider aus eigener Erfahrung, die -vor allem Innungsanwälte- herzlich wenig. Wird als Brachenübliche Werbung und Verhalten abgetan. Die Arbeitgeber sind IMMER die Täter und Bösen.
Ich stimme als Obermeisterin der Friseurinnung Regensburg Stadt-Land allen 4 Punkten zu.
Ich fordere mehr Kontrolle Denn wer Gesetze ins Leben setzt muss sie auch kontrollieren können!!! Das ist von der Kammer sowie den Gewerbeämter n eine absolut unhaltbare Art und Weise
Ich stimme als Obermeisterin der Friseurinnung Regensburg Stadt-Land allen 4 Punkten zu.
Es wird höchste Zeit, dass sich in allen Forderungen endlich was bewegt! Kann nicht verstehen, dass es Ausnahmen gibt und nichts kontrolliert wird. Zur Schwarzarbeit kann ich nur sagen, dass es in meinem Umfeld einige gibt, die arbeiten da schon in der dritten Generation so. Unglaublich, dass sowas nie aufgedeckt wird. Und die Leute stehen auch noch den ganzen Tag vor dem Spiegel und können sich anschauen. In der Hoffnung, dass es etwas bringt mache ich hier mit!!
Es wird Zeit, endlich für die vielen Meister- Friseurbetriebe, endlich Gerechtigkeit zu schaffen!
Alle Selbständigen sind letzten Endes Unternehmer und MÜSSEN gleichberechtigt behandelt werden. Wenn ein Selbständiger nzw. Unternehmer nur 17.500,- Euro Umsatz im Jahr erwirtschaftet, kann er damit meines Erachtens nicht überleben. Ergo dürfte er gar kein Gewerbe führen. Höchstes Gebot ist es doch als Unternehmen wirtschaftlich zu sein und von dem selbst erwirtschafteten Umsatz nach Abzug aller Kosten leben zu können. Ich weigere mich zu glauben, dass auch nur ein Teil der gemeldeten Kleinstunternehmen unter 17.500,- Euro Umsatz liegen. Die Mehrwertsteuer muss für alle gelten und die staatlichen Unterstützungen in Form von Sozialleistungen für diese Unternehmer müssen wegfallen. So sind sie gezwungen, wirtschaftlich zu arbeiten, um überleben zu können. Und ich gehe noch weiter. Auch muss man darüber reden, die weit verbreiteten Handkassen endlich zu verbieten und da auch elektronische Kassensysteme verpflichtend einzuführen. Die Kleinstunternehmerregelung wurde eingeführt, weil die Arbeitslosenzahl zu hoch war. Jetzt haben wir Fachkräftemangel. Wenn die Kleinstunternehmer nicht in der Lage sind mehr wie 17.500,- Euro zu erwirtschaften (1.458,- Euro / Monat), warum wechseln sie nicht wieder in den Angestelltenstatus? Da verdienen sie mit Sicherheit mehr, als das was nach Abzug ihrer Kosten (Miete, Strom, Ware etc.) in der Selbständigkeit übrig bleibt. Und wir hätten endlich wieder mehr Personal.
gleiche steuern zahlen für alle die ein friseurgewerbe betreiben - bin seit jahren EINZELUNTERNEHMER ....alleine im Geschäft und liefer meine Daten an Steuerfuchs und die Stadt freut sich auch über die zu zahlende Gewerbesteuer .......
Wenn mehr Wert auf Handwerk gelegt werden soll, dann muss auch die Ausbildung Weg vom "Schwerpunkt Damen Kunde" den hier hat sich die Branche viel zu sehr vor den Karren der Industrie spannen lassen. Häufig bleibt da nämlich mehr Geld des Gesamtunsatzes als beim Gewerbetreibenden. Und auch da ist ein Grund warum soviel an Kundschaft an Barbershops verloren gegangen ist. Der männliche Kunde hat viel zu lange keine Wertschätzung bekommen.
Handelt schnell und konsequent!