Friseure fordern Fairness

Der faire Salon

Friseure fordern Fairness

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Kommentare

Eine Gleichberechtigung und Fairness.... wäre so wünschenswert und wichtig für alle die engagierten Menschen in unserem Berufsstand.
Alles Forderungen, die so oder ähnlich durch Dieter Schneider in der Vergangenheit diagnostiziert, formuliert und publiziert wurden. Leider ohne nennenswerten Erfolg.
Ich stimme als Obermeisterin der Friseurinnung Regensburg Stadt-Land allen 4 Punkten zu.
Verschwindet das Bargeld, erledigen sich diese Probleme von ganz alleine. Kein Drogenhandel mehr, keine Schwarzarbeit mehr und die Kleinstunternehmen rutschen schnell in die Steuerpflicht. Und den Unternehmen wäre eine höhere Lohnzahlung möglich, da wieder mehr Friseure angestellt. Dann wären die ständige Mindestlohnforderungen auch gut bezahlbar und darüber. Mir erscheint, dass das der Regierung egal ist, da es buchhalterich Peanuts ausmachen.
Es sollten wesentlich mehr Kontrollen geben denn Microunternehmen und Schwarzarbeit zerstört das Friseur Handwerk.
Jeder dritte Friseurunternehmer zahlt keine Umsatz/Einkommenssteuer. Es werden keine Lehrlinge ausgebildet! Barbershops in unserem Bereich reisen nur auf dieser Schiene und fördern nach meinen Erfahrungen in ihren Betrieben die unerlaubte Schwarzarbeit.
Alle Selbständigen sind letzten Endes Unternehmer und MÜSSEN gleichberechtigt behandelt werden. Wenn ein Selbständiger nzw. Unternehmer nur 17.500,- Euro Umsatz im Jahr erwirtschaftet, kann er damit meines Erachtens nicht überleben. Ergo dürfte er gar kein Gewerbe führen. Höchstes Gebot ist es doch als Unternehmen wirtschaftlich zu sein und von dem selbst erwirtschafteten Umsatz nach Abzug aller Kosten leben zu können. Ich weigere mich zu glauben, dass auch nur ein Teil der gemeldeten Kleinstunternehmen unter 17.500,- Euro Umsatz liegen. Die Mehrwertsteuer muss für alle gelten und die staatlichen Unterstützungen in Form von Sozialleistungen für diese Unternehmer müssen wegfallen. So sind sie gezwungen, wirtschaftlich zu arbeiten, um überleben zu können. Und ich gehe noch weiter. Auch muss man darüber reden, die weit verbreiteten Handkassen endlich zu verbieten und da auch elektronische Kassensysteme verpflichtend einzuführen. Die Kleinstunternehmerregelung wurde eingeführt, weil die Arbeitslosenzahl zu hoch war. Jetzt haben wir Fachkräftemangel. Wenn die Kleinstunternehmer nicht in der Lage sind mehr wie 17.500,- Euro zu erwirtschaften (1.458,- Euro / Monat), warum wechseln sie nicht wieder in den Angestelltenstatus? Da verdienen sie mit Sicherheit mehr, als das was nach Abzug ihrer Kosten (Miete, Strom, Ware etc.) in der Selbständigkeit übrig bleibt. Und wir hätten endlich wieder mehr Personal.
Unternehmen die Arbeitsplätze schaffen und rechtschaffen und ehrlich arbeiten müssen entlastet und unterstützt werden. Stattdessen werden wir mit Auflagen belastet. Es sollte geltendes Recht umgesetzt werden und denen, die unser Handwerk ruinieren zur Rechenschaft gezogen werden.
Ich fordere mehr Kontrolle Denn wer Gesetze ins Leben setzt muss sie auch kontrollieren können!!! Das ist von der Kammer sowie den Gewerbeämter n eine absolut unhaltbare Art und Weise
Unsere Gesetze sind durchlaufen von Ausnahmen die schon lange keiner mehr überblickt. Es wird Zeit dass hier Klarheit durch Einfachheit geschaffen wird. Gleiches Recht für alle.
Es wird höchste Zeit, dass sich in allen Forderungen endlich was bewegt! Kann nicht verstehen, dass es Ausnahmen gibt und nichts kontrolliert wird. Zur Schwarzarbeit kann ich nur sagen, dass es in meinem Umfeld einige gibt, die arbeiten da schon in der dritten Generation so. Unglaublich, dass sowas nie aufgedeckt wird. Und die Leute stehen auch noch den ganzen Tag vor dem Spiegel und können sich anschauen. In der Hoffnung, dass es etwas bringt mache ich hier mit!!
Mehr Kontrollen sind wünschenswert - Friseure (besonders Barbiere) geben ganz offen zu wie oft dass Sie am Fiskus vorbei arbeiten. Ich habe erst 3 Salons an solche Barbiere verkauft und musste mir anhören, wir deutsche sind "zu blöd zum bescheissen" - das macht doch jeder und es passiert nichts. Und uns bleibt nur die Resignation, da selbst bei Meldung die Kontrolle ausbleibt. Und eine Senkung der Mehrwersteuer auf 7% wäre für unsere Branche, auch im Hinsicht auf höhere Löhne sinnvoll
Hallo, meine Name ist Shayan Rueen Wir haben derzeit genau das Problem, wir suchen jetzt schon seit ca. 1 Jahr Friseure für in voll-Teilzeit Und es kommt einfach nix , auch beim Arbeitsamt haben wir uns gemeldet. Das war ein Griff ins Klo. Finde ich super das sich endlich jemand einmischt der was bewirken kann. Schöne Grüße Rueen
Momentan herrscht keine Chancengleichheit. Wie soll unter solchen Umständen ausgebildet, und höhere Löhne bezahlt werden.
War jahrelang Selbstständig und habe meine Steuern bezahlt.Es sollte jeder dazu verpflichtet werden.Schwarzarbeit wird in unserer Branche einfach zuwenig kontrolliert.
Fairness mehr möchte man nicht. Gleiches Recht für alle.
Keine Salons für 10€ alle schließen
Hallo, eine ähnliche Konstellation findet sich bei uns Fotografen. Da werden eindrucksvolle Webseiten gemacht und Hochzeitsserien für EUR 2500.-- und mehr angeboten.Es wird betont, das man praktisch ausgebucht ist. Und im Impressum findet man dann Kleinstunternehmer nach § 19.
Wenn mehr Wert auf Handwerk gelegt werden soll, dann muss auch die Ausbildung Weg vom "Schwerpunkt Damen Kunde" den hier hat sich die Branche viel zu sehr vor den Karren der Industrie spannen lassen. Häufig bleibt da nämlich mehr Geld des Gesamtunsatzes als beim Gewerbetreibenden. Und auch da ist ein Grund warum soviel an Kundschaft an Barbershops verloren gegangen ist. Der männliche Kunde hat viel zu lange keine Wertschätzung bekommen.
Fairer Wettbewerb wäre schön! Dass Friseure immer noch teilweise für den Mindestlohn beschäftigt werden (müssen), ist schon schlimm genug! Wir sollten dafür kämpfen, dass dieser schöne Beruf wieder mehr wertgeschätzt wird, zB durch faire Bezahlung. Nur weil man sich preislich nicht den billigen Mitbewerbern anschließt, heißt nicht automatisch, dass ein Friseurbesuch teuer ist! Im Vergleich zu fast allem anderen sind unsere Preise in den letzten Jahren nur minimal gestiegen. Es ist Zeit für Veränderung!
Als ehemaliger und langjähriger Verbands- und Innungsgeschäftsführer der Branche begrüße ich diese Initiative und wünsche viel Erfolg
Ich habe bis heute 3 Meister und 14 Lehrlinge ausgebildet , das wäre mir ohne die Umsatzsteuer sicherlich leichter gefallen , wäre aber unsozial !
Ich sehe das selbe Problem im Fotografenhandwerk. Auch hier machen sich viele selbstständig und nutzen die Kleinstunternehmer-Regelung, um Preise massiv zu unterbieten. Teilweise arbeiten diese Leute völlig unwirtschaftlich, weil ihnen jede Fähigkeit fehlt, betriebswirtschaftlich zu rechnen und sie viele Einnahmen sowie geldwerte Vorteile schlicht nicht angeben. Etablierte, seriöse und gute Fotografen werden so einem unfairen Preiskampf ausgesetzt, der auf Dauer das gesamte Handwerk schädigt und zu einem Verdrängungswettbewerb führt, an dessen Ende immer weniger ausgebildete, gute und ehrliche Fachkräfte aber sehr viele ungelernte Quereinsteiger stehen. Die Friseure fordern hier eine Fairness, die leider in vielen Handwerken inzwischen fehlt.
Immer mehr Mehrarbeit abseits des Berufes -Ersthelfer,Arbeitsschutz,Feuerwehrbeauftragter, Steuerfachmann ,Computerfachmann,Datenschutzbeauftragter usw.
Abschaffung der Kleinstunternehmen Regelung Ausnahmegenehmigung nur bei entsprechenden Qualifikationen( zB mindestens 10 Jahre in führender Position) Keine Ausnahme für Migranten ohne nachweislich entsprechende Ausbildung nach unserm Standard Kontrollen von Schwarzarbeit ( auch im privaten Bereich) Kontrolle von Sozialversicherungsbetrug Kassenbonpflicht
Keine Ausnahmen bei Barbershops! Bei Schwarzarbeit werden nur Betrieben geahndet, jedoch bei nachgewiesener Schwarzarbeit/Betrug/ Kundenabwerbung von Mitarbeitern ehemaligen Mitarbeitern und auch diverse"Heimfriseure" ,wird die Auflistung und Aufdeckung der Schwarzarbeit unmöglich gemacht. Zudem interessieren die eingenommenen Kleinbeträge ,leider aus eigener Erfahrung, die -vor allem Innungsanwälte- herzlich wenig. Wird als Brachenübliche Werbung und Verhalten abgetan. Die Arbeitgeber sind IMMER die Täter und Bösen.
Ich stimme als Obermeisterin der Friseurinnung Regensburg Stadt-Land allen 4 Punkten zu.
Bei uns im Ort und in der Umgebung machen immer mehr sogenannte Barbershops auf die auch Damen bedienen obwohl ja ein (Barber) nur den Bart schneiden darf. Die Angestellten haben meistens keine Gesellenprüfung sprechen kein Deutsch und haben eine Ausnahmegenehmigung, bieten Haarschnitte für 8€ an. Wie geht das !
Ich selber war ein paar Jahre im Vorstand des hessischen innungsverband. Doch leider wollte man da alles lieber so lassen wie es ist. Bitte keine unangenehmen Fragen stellen, keine negativen Meldungen an die Öffentlichkeit. Und heute? Man sieht ja wie es in den Städten zu geht . Über all werden friseurbetriebe aufgemacht und die Umsatzzahlen halbieren sich. Die Industrie ist schon lange kein Partner der friseurbranche und die Innungen und im besonderen der Bundesverband feiert am liebsten sich selber. Das hilft keinem einzigen Betrieb. Freue mich aber über die Maßnahme der Düsseldorfer Innung und hoffe das Sie lauter und unbequemer werden. MLG Torsten Kuhn
Tolle Aktion!!! Allein mir fehlt der Glaube dass sich etwas ändert. Ich wünsche der Aktion viel Erfolg und ein großes Durchhaltevermögen.