Friseure fordern Fairness

Der faire Salon

Friseure fordern Fairness

Wir fordern einen fairen Wettbewerb für das Friseurhandwerk
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Kommentare

Ich hätte mir gewünscht das auch eine Abstimmung bzw Forderung für einen allgemeinen verbindlichen Tarifvertrag Bundesweit dabei gewesen wäre!
Das Problem der Kleinstunternehmen existiert nicht nur bei den Friseuren, in jeder Spalte des Handwerks haben sich sogenannte selbständige Menschen gebildet die diese Sache schamlos ausnützen! Die Summe schafft ein allein tätiger Mensch spätestens bis Ende Juli, ab da also nur noch Schwarzarbeit, oder Urlaub? Dafür dürfen die kleinen Unternehmen mit 2 bis 3 Mitarbeitern steuerlich so tief in die Tasche greifen das der sogenannte „grüne Zweig“ nicht zu erreichen ist. In Deutschland existiert eine große Ungerechtigkeit die endlich angegriffen werden muss. Und deshalb wird es Zeit das das Handwerk gemeinsam aufsteht und kämpft!
Als ehemaliger und langjähriger Verbands- und Innungsgeschäftsführer der Branche begrüße ich diese Initiative und wünsche viel Erfolg
ehrliche, steuerzahlende Unternehmer arbeiten am körperlichen Limit, während die staatlichen Kontrollen bei den Kleinunternehmer sowie Arbeitsuchenden in unserer Branche beide Augen zudrücken. Der Grund laut Finanzprüfer: bei denen ist nichts zu holen. Es kann nicht sein, dass Betriebe immer höhere fast unerfüllbare Auflagen bekommen, während 2/3 der Branche sich der Steuerlast entziehen, und wir auch noch für deren Ausstockung im Alter dann zur Kasse gebeten werden. Warum hat keiner unserer gewählten Politiker das Verantwortungsgefühl gegenüber jedem Steuerzahler, dieses Unrecht anzugehen.
Abschaffung der Kleinstunternehmen Regelung Ausnahmegenehmigung nur bei entsprechenden Qualifikationen( zB mindestens 10 Jahre in führender Position) Keine Ausnahme für Migranten ohne nachweislich entsprechende Ausbildung nach unserm Standard Kontrollen von Schwarzarbeit ( auch im privaten Bereich) Kontrolle von Sozialversicherungsbetrug Kassenbonpflicht
Ich stimme in allen vier Punkten zu. Es sollte dringend etwas unternommen werden.
Ich sehe das selbe Problem im Fotografenhandwerk. Auch hier machen sich viele selbstständig und nutzen die Kleinstunternehmer-Regelung, um Preise massiv zu unterbieten. Teilweise arbeiten diese Leute völlig unwirtschaftlich, weil ihnen jede Fähigkeit fehlt, betriebswirtschaftlich zu rechnen und sie viele Einnahmen sowie geldwerte Vorteile schlicht nicht angeben. Etablierte, seriöse und gute Fotografen werden so einem unfairen Preiskampf ausgesetzt, der auf Dauer das gesamte Handwerk schädigt und zu einem Verdrängungswettbewerb führt, an dessen Ende immer weniger ausgebildete, gute und ehrliche Fachkräfte aber sehr viele ungelernte Quereinsteiger stehen. Die Friseure fordern hier eine Fairness, die leider in vielen Handwerken inzwischen fehlt.
Ich fordere mehr Kontrolle Denn wer Gesetze ins Leben setzt muss sie auch kontrollieren können!!! Das ist von der Kammer sowie den Gewerbeämter n eine absolut unhaltbare Art und Weise
Ich stimme als Obermeisterin der Friseurinnung Regensburg Stadt-Land allen 4 Punkten zu.
Wir müssen endlich wieder Werte in unserer Gesellschaft vermitteln, nur so können wir auch wieder unserer Branche und unserer Dienstleistung die wir anbieten, den Wert vermitteln den wir verdienen.
Wie, bei jeder Abstimmung ist ein klares Ja oder Nein nicht leicht. Deshalb habe ich mich dafür entschieden, dass geeignete Maßnahmen gegen die Schwarzarbeit getroffen werden.Ich hoffe, ich habe die Forderung richtig verstanden, dass man gegen die Schwarzarbeit ist und diese besser verfolgt und bestraft!!! Gerade im Handwerk wird schwer gearbeitet, aber weil selbst beim Mindestlohn nichts übrig bleibt wird auch noch in der Freizeit gearbeitet. Dann leidet die Gesundheit darunter und am Ende der Handwerker als Arbeitgeber, weil sein Angestellter Geselle/-in krank ist. Deshalb sollte sich hier etwas tun. Wer ist den Abnehmer der Handwerksleistung? Nicht unbedingt die reichen Leute! Auch die Abnehmer können sich nur begrenzt Handwerkerleistungen leisten und wenn es der Friseur oder der Bäcker ist! Die Abschaffung der Kleinstunternehmerregelung ist aus meiner Sicht nicht notwendig. Bei der Übernachtung im Hotel wurde doch auch plötzlich und ganz im Einvernehmen mit der EU - Gesetzlichkeit 7% MWSt. möglich, warum nicht auch für die Handwerkerleistung insgesamt? Das ist meine Überlegung und meine Frage ist auch, wie können Handwerker mit einem Umsatz von weniger als 17.500 € im Jahr wirtschaften? Da stimmt doch was nicht! Also sollten die Kontrollen schon stattfinden. Hier riecht es förmlich nach Schwarzarbeit.
Die gleichen Probleme kennen wir auch in der Schweiz. Solche Innungen hätten wir in der Schweiz auch bitter nötig! Viel Erfolg nach Düsseldorf.
Ich wünsche mir , dass weiterhin viele Stimmen gesammelt werden.
Danke für euer Engagement!
Fairer Wettbewerb wäre schön! Dass Friseure immer noch teilweise für den Mindestlohn beschäftigt werden (müssen), ist schon schlimm genug! Wir sollten dafür kämpfen, dass dieser schöne Beruf wieder mehr wertgeschätzt wird, zB durch faire Bezahlung. Nur weil man sich preislich nicht den billigen Mitbewerbern anschließt, heißt nicht automatisch, dass ein Friseurbesuch teuer ist! Im Vergleich zu fast allem anderen sind unsere Preise in den letzten Jahren nur minimal gestiegen. Es ist Zeit für Veränderung!
Von einer Vielzahl von Vermittlungsvorschlägen der Arbeitsagentur haben sich nur 2(!) beworben und direkt durchblicken lassen, dass sie dies eigentlich nur tun, um die Auflagen der Arbeitsagentur zu erfüllen und nicht für Leistungen gesperrt zu werden. Leistungen und Cash für "Nebenbei" sind offensichtlich rentabler als feste geregelte Arbeit. Und: nicht mehr Mundpropaganda sondern die Werbung hierfür über soziale Medien wie F***book usw. funktioniert augenscheinlich gut - kostenlos und effektiv mit Terminabstimmung per PN.
Mehr Kontrollen sind wünschenswert - Friseure (besonders Barbiere) geben ganz offen zu wie oft dass Sie am Fiskus vorbei arbeiten. Ich habe erst 3 Salons an solche Barbiere verkauft und musste mir anhören, wir deutsche sind "zu blöd zum bescheissen" - das macht doch jeder und es passiert nichts. Und uns bleibt nur die Resignation, da selbst bei Meldung die Kontrolle ausbleibt. Und eine Senkung der Mehrwersteuer auf 7% wäre für unsere Branche, auch im Hinsicht auf höhere Löhne sinnvoll
Verschwindet das Bargeld, erledigen sich diese Probleme von ganz alleine. Kein Drogenhandel mehr, keine Schwarzarbeit mehr und die Kleinstunternehmen rutschen schnell in die Steuerpflicht. Und den Unternehmen wäre eine höhere Lohnzahlung möglich, da wieder mehr Friseure angestellt. Dann wären die ständige Mindestlohnforderungen auch gut bezahlbar und darüber. Mir erscheint, dass das der Regierung egal ist, da es buchhalterich Peanuts ausmachen.
Hallo, eine ähnliche Konstellation findet sich bei uns Fotografen. Da werden eindrucksvolle Webseiten gemacht und Hochzeitsserien für EUR 2500.-- und mehr angeboten.Es wird betont, das man praktisch ausgebucht ist. Und im Impressum findet man dann Kleinstunternehmer nach § 19.
Momentan herrscht keine Chancengleichheit. Wie soll unter solchen Umständen ausgebildet, und höhere Löhne bezahlt werden.
Ich hin ganz der Meinung. Leider musste ich auch schon 2 mal die Erfahrung machen, eingestellt zu werden um einen Salon zu eröffnen und dann die Kündigung zu bekommen (nach 1 bis 2 Monaten) Und die 2 Unternehmen haben dann eine sonder Genehmigung von der hwk bekommen und dürfen denn Salon offen lassen. Für mich ist das eine Frechheit. Jeder der seinen Meister in der Hand hat möchte einfach nur fair behandelt werden. Nun habe ich mich dieses Jahr selbstständig gemacht weil ich laut hwk alle Anforderungen hab (meisteepflichg) Aber weitere Unterstützung habe ich auch nicht bekommen (Agentur für Arbeit oder sonstiges) Aber ich bin stolz darauf es auch ohne Hilfe geschafft zu haben mit der Eröffnung. Leider merkt man wirklich das man echt Probleme bekommt wegen denn Preisen und man darf sich anhören das man doch zu teuer wäre. (günstige Friseure oder wegen schwarz arbeit) Leider sieht immer keiner was alles bezahlt werden muss (Miete, Umsatzsteuer, Strom, Versicherung usw.) Ich hoffe das sich wirklich etwas ändert.
Weiter so & nicht aufgeben! Ungleichland BRD!!!
Da es sicher nicht erreicht wird dass ALLE Friseurgeschäfte 19% Umsatzsteuer bezahlen müssen, muss auch jeder die Befreiung bis 17500€ erhalten.
Alle Selbständigen sind letzten Endes Unternehmer und MÜSSEN gleichberechtigt behandelt werden. Wenn ein Selbständiger nzw. Unternehmer nur 17.500,- Euro Umsatz im Jahr erwirtschaftet, kann er damit meines Erachtens nicht überleben. Ergo dürfte er gar kein Gewerbe führen. Höchstes Gebot ist es doch als Unternehmen wirtschaftlich zu sein und von dem selbst erwirtschafteten Umsatz nach Abzug aller Kosten leben zu können. Ich weigere mich zu glauben, dass auch nur ein Teil der gemeldeten Kleinstunternehmen unter 17.500,- Euro Umsatz liegen. Die Mehrwertsteuer muss für alle gelten und die staatlichen Unterstützungen in Form von Sozialleistungen für diese Unternehmer müssen wegfallen. So sind sie gezwungen, wirtschaftlich zu arbeiten, um überleben zu können. Und ich gehe noch weiter. Auch muss man darüber reden, die weit verbreiteten Handkassen endlich zu verbieten und da auch elektronische Kassensysteme verpflichtend einzuführen. Die Kleinstunternehmerregelung wurde eingeführt, weil die Arbeitslosenzahl zu hoch war. Jetzt haben wir Fachkräftemangel. Wenn die Kleinstunternehmer nicht in der Lage sind mehr wie 17.500,- Euro zu erwirtschaften (1.458,- Euro / Monat), warum wechseln sie nicht wieder in den Angestelltenstatus? Da verdienen sie mit Sicherheit mehr, als das was nach Abzug ihrer Kosten (Miete, Strom, Ware etc.) in der Selbständigkeit übrig bleibt. Und wir hätten endlich wieder mehr Personal.
Der steuerehrliche Friseur wird immer mehr gegängelt während die Schwarzarbeit boomt!!!!! Für jeden offen und ohne jede Scham wird hier am Finanzamt vorbei gearbeitet. Damit muss endlich Schluss sein!!!!
Das Handwerk gehört geschützt und unterstützt seitens der Politik.
Herzlichen Dank für Ihren Einsatz für unser Handwerk und unsere Berufsehre!
Ich habe bis heute 3 Meister und 14 Lehrlinge ausgebildet , das wäre mir ohne die Umsatzsteuer sicherlich leichter gefallen , wäre aber unsozial !
Es sollten wesentlich mehr Kontrollen geben denn Microunternehmen und Schwarzarbeit zerstört das Friseur Handwerk.
Hallo Ich habe beide Schließungen dafür genutzt, etliche Mails an verschiedene Stellen zu senden. (In der Regel ohne Antwort). Weil ich darauf aufmerksam machen möchte, was in unserer Branche passiert. Corona hat es noch viel deutlicher gezeigt. Es muss sich dringend etwas ändern. Es muss mehr gegen Schwarzarbeit gemacht werden. Man muss, meiner Meinung nach, dringend die Meisterpflicht für Friseure auch im Herrenfach einführen. Mein Team und ich dürfen nicht mehr arbeiten und anders wo sitzen sie Zuhause und verdienen Geld . Und alle die ,die ehrlich Steuern zahlen, finanzieren all das mit....