Friseure fordern Fairness

Der faire Salon

Friseure fordern Fairness

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Kommentare

gleiche steuern zahlen für alle die ein friseurgewerbe betreiben - bin seit jahren EINZELUNTERNEHMER ....alleine im Geschäft und liefer meine Daten an Steuerfuchs und die Stadt freut sich auch über die zu zahlende Gewerbesteuer .......
Es wundert mich, dass erst so wenige Handwerker an dieser Aktion teilgenommen haben.
Ich wünsche mir , dass weiterhin viele Stimmen gesammelt werden.
Verschwindet das Bargeld, erledigen sich diese Probleme von ganz alleine. Kein Drogenhandel mehr, keine Schwarzarbeit mehr und die Kleinstunternehmen rutschen schnell in die Steuerpflicht. Und den Unternehmen wäre eine höhere Lohnzahlung möglich, da wieder mehr Friseure angestellt. Dann wären die ständige Mindestlohnforderungen auch gut bezahlbar und darüber. Mir erscheint, dass das der Regierung egal ist, da es buchhalterich Peanuts ausmachen.
Bei uns im Ort und in der Umgebung machen immer mehr sogenannte Barbershops auf die auch Damen bedienen obwohl ja ein (Barber) nur den Bart schneiden darf. Die Angestellten haben meistens keine Gesellenprüfung sprechen kein Deutsch und haben eine Ausnahmegenehmigung, bieten Haarschnitte für 8€ an. Wie geht das !
Momentan herrscht keine Chancengleichheit. Wie soll unter solchen Umständen ausgebildet, und höhere Löhne bezahlt werden.
Hallo, meine Name ist Shayan Rueen Wir haben derzeit genau das Problem, wir suchen jetzt schon seit ca. 1 Jahr Friseure für in voll-Teilzeit Und es kommt einfach nix , auch beim Arbeitsamt haben wir uns gemeldet. Das war ein Griff ins Klo. Finde ich super das sich endlich jemand einmischt der was bewirken kann. Schöne Grüße Rueen
Man sollt sich ein Beispiel an die Schweiz nehmen..dort gibt es Sondereinheiten die Kontrollen durchführen. Und so den sogenannte Barber Shop/ Friseursalons die ohne Meisterbrief/ Schwarzarbeit/ Kleinstunternehmen mal richtig auf die Finger schauen.
Von einer Vielzahl von Vermittlungsvorschlägen der Arbeitsagentur haben sich nur 2(!) beworben und direkt durchblicken lassen, dass sie dies eigentlich nur tun, um die Auflagen der Arbeitsagentur zu erfüllen und nicht für Leistungen gesperrt zu werden. Leistungen und Cash für "Nebenbei" sind offensichtlich rentabler als feste geregelte Arbeit. Und: nicht mehr Mundpropaganda sondern die Werbung hierfür über soziale Medien wie F***book usw. funktioniert augenscheinlich gut - kostenlos und effektiv mit Terminabstimmung per PN.
Ich stimme als Obermeisterin der Friseurinnung Regensburg Stadt-Land allen 4 Punkten zu.
Als ehemaliger und langjähriger Verbands- und Innungsgeschäftsführer der Branche begrüße ich diese Initiative und wünsche viel Erfolg
Es wird Zeit das wir GEMEINSAM aufstehen und uns mal wehren! Wir alle kämpfen um unsere Existenz, warum wird es einigen leichter gemacht? Warum kann es einem 35jähigem Menschen oder einer Frau mit mehreren Kindern nicht zugemutet werden eine Meisterprüfung abzulegen? Es gibt die Meisterförderung- also kostet der Brief so gut wie nichts mehr und lernen kann wohl jeder- wer das nicht bestehen kann , kann auch nicht eigenverantwortlich einen Betrieb führen!
Wir müssen endlich wieder Werte in unserer Gesellschaft vermitteln, nur so können wir auch wieder unserer Branche und unserer Dienstleistung die wir anbieten, den Wert vermitteln den wir verdienen.
Der steuerehrliche Friseur wird immer mehr gegängelt während die Schwarzarbeit boomt!!!!! Für jeden offen und ohne jede Scham wird hier am Finanzamt vorbei gearbeitet. Damit muss endlich Schluss sein!!!!
Ich bin froh und unterstütze die Bemühungen gegen jede Form von Übervorteilung die unserem Handwerk schadet! und es gibt leider viel zu viele schwarze Schafe im Friseurhandwerk und viel zu wenig Kontrolle..., alleine die Bürokratie wird immer mehr und ist kaum noch vernünftig abzuarbeiten.
Ich wäre froh wenn alle gleich behandelt würden
Zusätzlich fordere ich weiterhin, 7% Mehrwertsteuer für die Friseurbranche in Deutschland.
Da es sicher nicht erreicht wird dass ALLE Friseurgeschäfte 19% Umsatzsteuer bezahlen müssen, muss auch jeder die Befreiung bis 17500€ erhalten.
Diese Misere ist ja eigentlich durch die ich AG s entstanden. Bei der geringen Arbeitslosigkeit, momentan, aber nicht mehr notwendig. Also abschaffen, oder alle bis zu einem Umsatz X Mehrwertsteuer FREI. Begrenzung auf X Jahre bringt überhaupt nichts, Wechsel der Inhaber etc. Und natürlich mehr Kontrollen in Kooperation mit den Verbänden. Alles nicht neu, aber nötiger den ja.... Gruß Andreas Loeser ART CONCEPT FRISEURE
War jahrelang Selbstständig und habe meine Steuern bezahlt.Es sollte jeder dazu verpflichtet werden.Schwarzarbeit wird in unserer Branche einfach zuwenig kontrolliert.
Wenn mehr Wert auf Handwerk gelegt werden soll, dann muss auch die Ausbildung Weg vom "Schwerpunkt Damen Kunde" den hier hat sich die Branche viel zu sehr vor den Karren der Industrie spannen lassen. Häufig bleibt da nämlich mehr Geld des Gesamtunsatzes als beim Gewerbetreibenden. Und auch da ist ein Grund warum soviel an Kundschaft an Barbershops verloren gegangen ist. Der männliche Kunde hat viel zu lange keine Wertschätzung bekommen.
ich würde mir wünschen das nicht einfach Ausnahmebewilligungen ausgesprochen werden , das jeder Umsatzsteuer zahlen muss, die Meisterpflicht bleibt, allerdings sollte es wieder erst erlaubt werden den Meister machen zu können wenn man Berufserfahrung gemacht hat und nicht direkt nach bestandener Gesellenprüfung , Schwarzarbeit sollte mehr kontrolliert werden
Herzlichen Dank für Ihren Einsatz für unser Handwerk und unsere Berufsehre!
Ich kann all ihren Ausführungen nach 35 jähriger Selbstständigkeit in allen Punkten nur zustimmen. Und finde es auch für zunehmend ungerecht immer mehr Gesetzliche Auflagen umsetzen zu müssen. Wobei durch die" Kleinunternehmerregelung" andere Betriebe bevorteilt werden.
Mehr Kontrollen sind wünschenswert - Friseure (besonders Barbiere) geben ganz offen zu wie oft dass Sie am Fiskus vorbei arbeiten. Ich habe erst 3 Salons an solche Barbiere verkauft und musste mir anhören, wir deutsche sind "zu blöd zum bescheissen" - das macht doch jeder und es passiert nichts. Und uns bleibt nur die Resignation, da selbst bei Meldung die Kontrolle ausbleibt. Und eine Senkung der Mehrwersteuer auf 7% wäre für unsere Branche, auch im Hinsicht auf höhere Löhne sinnvoll
Wie, bei jeder Abstimmung ist ein klares Ja oder Nein nicht leicht. Deshalb habe ich mich dafür entschieden, dass geeignete Maßnahmen gegen die Schwarzarbeit getroffen werden.Ich hoffe, ich habe die Forderung richtig verstanden, dass man gegen die Schwarzarbeit ist und diese besser verfolgt und bestraft!!! Gerade im Handwerk wird schwer gearbeitet, aber weil selbst beim Mindestlohn nichts übrig bleibt wird auch noch in der Freizeit gearbeitet. Dann leidet die Gesundheit darunter und am Ende der Handwerker als Arbeitgeber, weil sein Angestellter Geselle/-in krank ist. Deshalb sollte sich hier etwas tun. Wer ist den Abnehmer der Handwerksleistung? Nicht unbedingt die reichen Leute! Auch die Abnehmer können sich nur begrenzt Handwerkerleistungen leisten und wenn es der Friseur oder der Bäcker ist! Die Abschaffung der Kleinstunternehmerregelung ist aus meiner Sicht nicht notwendig. Bei der Übernachtung im Hotel wurde doch auch plötzlich und ganz im Einvernehmen mit der EU - Gesetzlichkeit 7% MWSt. möglich, warum nicht auch für die Handwerkerleistung insgesamt? Das ist meine Überlegung und meine Frage ist auch, wie können Handwerker mit einem Umsatz von weniger als 17.500 € im Jahr wirtschaften? Da stimmt doch was nicht! Also sollten die Kontrollen schon stattfinden. Hier riecht es förmlich nach Schwarzarbeit.
Jeder, der heute den Meister macht, hat ja schon mit einer ausreichenden Note den Brief in der Hand. Ich bin Saloninhaberin und würde fast niemanden aus meiner Meisterschule einstellen. Hier wird getrost nach dem Motto „Hauptsache bestehen“ in die Prüfung gegangen. Wie kann man da von Wertigkeit in unserer Branche sprechen, wenn der Meistertitel so niedrige Anforderungen setzt. Die Dozenten lehren prüfungsrelevant und lassen so genannte Meister ohne jegliche Erfahrung und kaufmännisches Wissen auf den Friseurmarkt. Auch ich habe eine Ausnahmebewilligung und mache trotz Unternehmen den Meisterbrief. Wie kann es möglich sein, dass mir mehrere Personen den Meisterbrief für mtl. 300€'Gebühr angeboten haben. Wie kann es sein, dass ein Haarschnitt für unter 10€ angeboten wird. Warum wird dieses nicht kontrolliert? Ich bin für eine faire Preisuntergrenze für ALLE und dadurch für mehr Wertigkeit unserer Arbeit.
Ich habe bis heute 3 Meister und 14 Lehrlinge ausgebildet , das wäre mir ohne die Umsatzsteuer sicherlich leichter gefallen , wäre aber unsozial !
Sie sprechen genau das an was schon seit Jahren die Branche zerstört. Dumpinglöhne und Preise sowie ein schlechtes Image sind die Folge. Man braucht sich nur die Struktur der Gastronomie anschauen. Massenhaft kleine Läden wie Asia woks und Döner Läden. Auf der anderen Seite ist Geldwäsche ein ernstes Thema in Barbershops. Fiktive überhöhte Umsätze erschweren die Argumentationskette bei eigener Betriebsprüfung in Punkto realistischer Umsätze.
Ich möchte vorallem den Schwarzarbeitern nachgehen.