Friseure fordern Fairness

Der faire Salon

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Kommentare

Man sollt sich ein Beispiel an die Schweiz nehmen..dort gibt es Sondereinheiten die Kontrollen durchführen. Und so den sogenannte Barber Shop/ Friseursalons die ohne Meisterbrief/ Schwarzarbeit/ Kleinstunternehmen mal richtig auf die Finger schauen.
Jeder dritte Friseurunternehmer zahlt keine Umsatz/Einkommenssteuer. Es werden keine Lehrlinge ausgebildet! Barbershops in unserem Bereich reisen nur auf dieser Schiene und fördern nach meinen Erfahrungen in ihren Betrieben die unerlaubte Schwarzarbeit.
Ich selber war ein paar Jahre im Vorstand des hessischen innungsverband. Doch leider wollte man da alles lieber so lassen wie es ist. Bitte keine unangenehmen Fragen stellen, keine negativen Meldungen an die Öffentlichkeit. Und heute? Man sieht ja wie es in den Städten zu geht . Über all werden friseurbetriebe aufgemacht und die Umsatzzahlen halbieren sich. Die Industrie ist schon lange kein Partner der friseurbranche und die Innungen und im besonderen der Bundesverband feiert am liebsten sich selber. Das hilft keinem einzigen Betrieb. Freue mich aber über die Maßnahme der Düsseldorfer Innung und hoffe das Sie lauter und unbequemer werden. MLG Torsten Kuhn
Das Handwerk gehört geschützt und unterstützt seitens der Politik.
Hallo, eine ähnliche Konstellation findet sich bei uns Fotografen. Da werden eindrucksvolle Webseiten gemacht und Hochzeitsserien für EUR 2500.-- und mehr angeboten.Es wird betont, das man praktisch ausgebucht ist. Und im Impressum findet man dann Kleinstunternehmer nach § 19.
ich würde mir wünschen das nicht einfach Ausnahmebewilligungen ausgesprochen werden , das jeder Umsatzsteuer zahlen muss, die Meisterpflicht bleibt, allerdings sollte es wieder erst erlaubt werden den Meister machen zu können wenn man Berufserfahrung gemacht hat und nicht direkt nach bestandener Gesellenprüfung , Schwarzarbeit sollte mehr kontrolliert werden
Jeder, der heute den Meister macht, hat ja schon mit einer ausreichenden Note den Brief in der Hand. Ich bin Saloninhaberin und würde fast niemanden aus meiner Meisterschule einstellen. Hier wird getrost nach dem Motto „Hauptsache bestehen“ in die Prüfung gegangen. Wie kann man da von Wertigkeit in unserer Branche sprechen, wenn der Meistertitel so niedrige Anforderungen setzt. Die Dozenten lehren prüfungsrelevant und lassen so genannte Meister ohne jegliche Erfahrung und kaufmännisches Wissen auf den Friseurmarkt. Auch ich habe eine Ausnahmebewilligung und mache trotz Unternehmen den Meisterbrief. Wie kann es möglich sein, dass mir mehrere Personen den Meisterbrief für mtl. 300€'Gebühr angeboten haben. Wie kann es sein, dass ein Haarschnitt für unter 10€ angeboten wird. Warum wird dieses nicht kontrolliert? Ich bin für eine faire Preisuntergrenze für ALLE und dadurch für mehr Wertigkeit unserer Arbeit.
Wenn mehr Wert auf Handwerk gelegt werden soll, dann muss auch die Ausbildung Weg vom "Schwerpunkt Damen Kunde" den hier hat sich die Branche viel zu sehr vor den Karren der Industrie spannen lassen. Häufig bleibt da nämlich mehr Geld des Gesamtunsatzes als beim Gewerbetreibenden. Und auch da ist ein Grund warum soviel an Kundschaft an Barbershops verloren gegangen ist. Der männliche Kunde hat viel zu lange keine Wertschätzung bekommen.
Abschaffung der Kleinstunternehmen Regelung Ausnahmegenehmigung nur bei entsprechenden Qualifikationen( zB mindestens 10 Jahre in führender Position) Keine Ausnahme für Migranten ohne nachweislich entsprechende Ausbildung nach unserm Standard Kontrollen von Schwarzarbeit ( auch im privaten Bereich) Kontrolle von Sozialversicherungsbetrug Kassenbonpflicht
Wie viele Jahre wurde weg geschaut, denn die Themen kennen wir Friseure doch schon lange Jahre. Wie Sie wissen den Fiskus zu umgehen, Mitarbeiter werden nicht nach Tarif bezahlt, werden auf 450,-€ angemeldet und gehen Vollzeit. Denken diese ( Friseure ) nicht nach ? nein tun sie nicht, denn Sie haben auch die passenden Steuerberater dazu. Schwarzarbeit macht nur ein Mitarbeiter, der nicht genug verdient, und ich finde das dass ein Handwerk ist. Und ein schöner handgeknüpfter Teppich, hat auch seinen Preis. Ich könnte schon ein Buch darüber schreiben. Ich würde es begrüßen wenn jetzt einmal damit ein Ende gemacht wird. Denn genau die, haben unseren Beruf zu Nichte gemacht, darum möchte es keiner mehr lernen. Aber ich sage mir immer, Qualität setzt sich durch und man sollte nicht aufgeben. Denn wir haben drei Jahre dafür gelernt, und lernen jeden Tag noch dazu. Amateure mit 10,-€ Preisen brauchen wir nicht, dann bekommen wir auch wieder Fachpersonal mit Tariflöhne. L.G
Fairness mehr möchte man nicht. Gleiches Recht für alle.
Eine Gleichberechtigung und Fairness.... wäre so wünschenswert und wichtig für alle die engagierten Menschen in unserem Berufsstand.
Ich stimme in allen Punkten zu!
Ich habe bis heute 3 Meister und 14 Lehrlinge ausgebildet , das wäre mir ohne die Umsatzsteuer sicherlich leichter gefallen , wäre aber unsozial !
Ich wünsche mir , dass weiterhin viele Stimmen gesammelt werden.
Leider ist es wirklich so. Es werden teilweise wirkluch gute Löhne gezahlt und trotzdem findet man niemanden. Ich kann nur allen 4 Punkten zustimmen. Schade.
Hallo, habe vor ein paar Tagen einen Brief an unseren Innungsobermeister verfasst, mit dem Inhalt Kalkulation(schlechte Löhne, Mitarbeitermangel, Handwerk wird nicht geschätzt, Billigfriseure) verfasst. Die Antwort war ... hat wahrscheinlich bei der Überschrift schon aufgehört zu lesen. Gruß Monika Eisenmann
Bei uns im Ort und in der Umgebung machen immer mehr sogenannte Barbershops auf die auch Damen bedienen obwohl ja ein (Barber) nur den Bart schneiden darf. Die Angestellten haben meistens keine Gesellenprüfung sprechen kein Deutsch und haben eine Ausnahmegenehmigung, bieten Haarschnitte für 8€ an. Wie geht das !
Gerne Unterstütze ich solch gesinnte. Seit Jahren werden alle Betriebskosten erhöht und die Tarifgehälter steigen immer mehr. Müsste Meinen Salon aufgrund Neueröffnungen in Meinem Umkreis fast schließen, da wir wohl zu teuer sind. Neue Mitarbeiter zu finden ist unmöglich, da diese nebenbei mehr Geld machen als Offizielle Arbeit
Danke für euer Engagement!
Es ist eine gefährliche Entwicklung für die Branche, wenn die Rahmenbedingungen nicht angepasst werden. Da wäre so viel zu diskutieren und zu sagen. Z.B. dass die kleinen Salons von Betriebsprüfungen weitgehend verschont bleiben, der Zoll die Überprüfung dieser Einheiten verweigert, weil es sich ja nicht lohnt. Viele Kleine können so völlig losgelöst "wirtschaften" und ruinieren mit nicht kalkulierbaren Preisen das Umfeld. Wenn eine Autowerkstatt bis zu 180 Euro die Stunde berechnet, warum dümpeln wir auf Stundensätzen herum, die überhaupt nicht zu rechnen sind? Wer mich kennt, weiss, dass ich da die Keule Schwarzgeld heraushole. Wer nicht kontrolliert wird, ist da natürlich etwas freier in der Gestaltung. Dies ist keine Unterstellung, das ist die Wahrheit, die wir "draussen" vorfinden. Beim Finanzamt sind wir sowieso alle unter Generalverdacht. Ich habe überhaupt nichts gegen kleine Salons, die korrekt wirtschaften und sich an die Gesetze halten. Wenn wir unter den Voraussetzungen breiter Steuerehrlichkeit immer noch so viele nicht ausbildende Kleinsalons in Deutschland haben (was ich nicht glaube), dann müssen wir die Ausbildung auf ganz andere Füße stellen. Davon abgesehen glaube ich, dass sich die größeren Salons die unfairen Bedingungen nicht mehr lange gefallen lassen können, da es Ihnen buchstäblich an den Kragen geht. Hohe Fixkosten machen den Fachkräftemangel zum Albtraum. Was sich mitunter abspielt, wirkt wie ein Klassenkampf in der Branche, bei dem alle Beteiligten verlieren werden, wenn sich nicht bald etwas im Umgang untereinander und im Umgang mit den Gesetzen ändert. Die grassierende Schwarzgeldakrobatik in allen Betriebsgrößen ist die Geißel der Branche! Ich wehre mich dagegen, immer nur auf die ganz Kleinen zu schauen. Es werfe niemand mit Steinen, der im Glashaus sitzt. Ich trete seit Jahren für einen monothematischen Ehrenkodex mit einem klaren Bekenntnis zur Steuerehrlichkeit ein. Flankiert von einer beispiellosen Imagekampagne. Die signalisiert, dass sich eine Branche neu erfindet. Die diesen wunderbaren Beruf wieder für die Eltern der jungen Leute interessant macht, die in der Verschönerung von Menschen ihre Berufung sehen.