Friseure fordern Fairness

Der faire Salon

Friseure fordern Fairness

Wir fordern einen fairen Wettbewerb für das Friseurhandwerk
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Kommentare

Bei uns im Ort und in der Umgebung machen immer mehr sogenannte Barbershops auf die auch Damen bedienen obwohl ja ein (Barber) nur den Bart schneiden darf. Die Angestellten haben meistens keine Gesellenprüfung sprechen kein Deutsch und haben eine Ausnahmegenehmigung, bieten Haarschnitte für 8€ an. Wie geht das !
ehrliche, steuerzahlende Unternehmer arbeiten am körperlichen Limit, während die staatlichen Kontrollen bei den Kleinunternehmer sowie Arbeitsuchenden in unserer Branche beide Augen zudrücken. Der Grund laut Finanzprüfer: bei denen ist nichts zu holen. Es kann nicht sein, dass Betriebe immer höhere fast unerfüllbare Auflagen bekommen, während 2/3 der Branche sich der Steuerlast entziehen, und wir auch noch für deren Ausstockung im Alter dann zur Kasse gebeten werden. Warum hat keiner unserer gewählten Politiker das Verantwortungsgefühl gegenüber jedem Steuerzahler, dieses Unrecht anzugehen.
Es ist eine gefährliche Entwicklung für die Branche, wenn die Rahmenbedingungen nicht angepasst werden. Da wäre so viel zu diskutieren und zu sagen. Z.B. dass die kleinen Salons von Betriebsprüfungen weitgehend verschont bleiben, der Zoll die Überprüfung dieser Einheiten verweigert, weil es sich ja nicht lohnt. Viele Kleine können so völlig losgelöst "wirtschaften" und ruinieren mit nicht kalkulierbaren Preisen das Umfeld. Wenn eine Autowerkstatt bis zu 180 Euro die Stunde berechnet, warum dümpeln wir auf Stundensätzen herum, die überhaupt nicht zu rechnen sind? Wer mich kennt, weiss, dass ich da die Keule Schwarzgeld heraushole. Wer nicht kontrolliert wird, ist da natürlich etwas freier in der Gestaltung. Dies ist keine Unterstellung, das ist die Wahrheit, die wir "draussen" vorfinden. Beim Finanzamt sind wir sowieso alle unter Generalverdacht. Ich habe überhaupt nichts gegen kleine Salons, die korrekt wirtschaften und sich an die Gesetze halten. Wenn wir unter den Voraussetzungen breiter Steuerehrlichkeit immer noch so viele nicht ausbildende Kleinsalons in Deutschland haben (was ich nicht glaube), dann müssen wir die Ausbildung auf ganz andere Füße stellen. Davon abgesehen glaube ich, dass sich die größeren Salons die unfairen Bedingungen nicht mehr lange gefallen lassen können, da es Ihnen buchstäblich an den Kragen geht. Hohe Fixkosten machen den Fachkräftemangel zum Albtraum. Was sich mitunter abspielt, wirkt wie ein Klassenkampf in der Branche, bei dem alle Beteiligten verlieren werden, wenn sich nicht bald etwas im Umgang untereinander und im Umgang mit den Gesetzen ändert. Die grassierende Schwarzgeldakrobatik in allen Betriebsgrößen ist die Geißel der Branche! Ich wehre mich dagegen, immer nur auf die ganz Kleinen zu schauen. Es werfe niemand mit Steinen, der im Glashaus sitzt. Ich trete seit Jahren für einen monothematischen Ehrenkodex mit einem klaren Bekenntnis zur Steuerehrlichkeit ein. Flankiert von einer beispiellosen Imagekampagne. Die signalisiert, dass sich eine Branche neu erfindet. Die diesen wunderbaren Beruf wieder für die Eltern der jungen Leute interessant macht, die in der Verschönerung von Menschen ihre Berufung sehen.
Abschaffung der Kleinstunternehmen Regelung Ausnahmegenehmigung nur bei entsprechenden Qualifikationen( zB mindestens 10 Jahre in führender Position) Keine Ausnahme für Migranten ohne nachweislich entsprechende Ausbildung nach unserm Standard Kontrollen von Schwarzarbeit ( auch im privaten Bereich) Kontrolle von Sozialversicherungsbetrug Kassenbonpflicht
Man sollt sich ein Beispiel an die Schweiz nehmen..dort gibt es Sondereinheiten die Kontrollen durchführen. Und so den sogenannte Barber Shop/ Friseursalons die ohne Meisterbrief/ Schwarzarbeit/ Kleinstunternehmen mal richtig auf die Finger schauen.
Danke für euer Engagement!
Es wundert mich, dass erst so wenige Handwerker an dieser Aktion teilgenommen haben.
Immer mehr Mehrarbeit abseits des Berufes -Ersthelfer,Arbeitsschutz,Feuerwehrbeauftragter, Steuerfachmann ,Computerfachmann,Datenschutzbeauftragter usw.
Unsere Gesetze sind durchlaufen von Ausnahmen die schon lange keiner mehr überblickt. Es wird Zeit dass hier Klarheit durch Einfachheit geschaffen wird. Gleiches Recht für alle.
Wie viele Jahre wurde weg geschaut, denn die Themen kennen wir Friseure doch schon lange Jahre. Wie Sie wissen den Fiskus zu umgehen, Mitarbeiter werden nicht nach Tarif bezahlt, werden auf 450,-€ angemeldet und gehen Vollzeit. Denken diese ( Friseure ) nicht nach ? nein tun sie nicht, denn Sie haben auch die passenden Steuerberater dazu. Schwarzarbeit macht nur ein Mitarbeiter, der nicht genug verdient, und ich finde das dass ein Handwerk ist. Und ein schöner handgeknüpfter Teppich, hat auch seinen Preis. Ich könnte schon ein Buch darüber schreiben. Ich würde es begrüßen wenn jetzt einmal damit ein Ende gemacht wird. Denn genau die, haben unseren Beruf zu Nichte gemacht, darum möchte es keiner mehr lernen. Aber ich sage mir immer, Qualität setzt sich durch und man sollte nicht aufgeben. Denn wir haben drei Jahre dafür gelernt, und lernen jeden Tag noch dazu. Amateure mit 10,-€ Preisen brauchen wir nicht, dann bekommen wir auch wieder Fachpersonal mit Tariflöhne. L.G
Keine Salons für 10€ alle schließen
Ich stimme in allen Punkten zu!
Es wird höchste Zeit, dass sich in allen Forderungen endlich was bewegt! Kann nicht verstehen, dass es Ausnahmen gibt und nichts kontrolliert wird. Zur Schwarzarbeit kann ich nur sagen, dass es in meinem Umfeld einige gibt, die arbeiten da schon in der dritten Generation so. Unglaublich, dass sowas nie aufgedeckt wird. Und die Leute stehen auch noch den ganzen Tag vor dem Spiegel und können sich anschauen. In der Hoffnung, dass es etwas bringt mache ich hier mit!!
Der steuerehrliche Friseur wird immer mehr gegängelt während die Schwarzarbeit boomt!!!!! Für jeden offen und ohne jede Scham wird hier am Finanzamt vorbei gearbeitet. Damit muss endlich Schluss sein!!!!
Ich hätte mir gewünscht das auch eine Abstimmung bzw Forderung für einen allgemeinen verbindlichen Tarifvertrag Bundesweit dabei gewesen wäre!
Ich selber war ein paar Jahre im Vorstand des hessischen innungsverband. Doch leider wollte man da alles lieber so lassen wie es ist. Bitte keine unangenehmen Fragen stellen, keine negativen Meldungen an die Öffentlichkeit. Und heute? Man sieht ja wie es in den Städten zu geht . Über all werden friseurbetriebe aufgemacht und die Umsatzzahlen halbieren sich. Die Industrie ist schon lange kein Partner der friseurbranche und die Innungen und im besonderen der Bundesverband feiert am liebsten sich selber. Das hilft keinem einzigen Betrieb. Freue mich aber über die Maßnahme der Düsseldorfer Innung und hoffe das Sie lauter und unbequemer werden. MLG Torsten Kuhn
Unfairness in der Behandlung vor dem Fiskus ist nicht zu ertragen
Wie, bei jeder Abstimmung ist ein klares Ja oder Nein nicht leicht. Deshalb habe ich mich dafür entschieden, dass geeignete Maßnahmen gegen die Schwarzarbeit getroffen werden.Ich hoffe, ich habe die Forderung richtig verstanden, dass man gegen die Schwarzarbeit ist und diese besser verfolgt und bestraft!!! Gerade im Handwerk wird schwer gearbeitet, aber weil selbst beim Mindestlohn nichts übrig bleibt wird auch noch in der Freizeit gearbeitet. Dann leidet die Gesundheit darunter und am Ende der Handwerker als Arbeitgeber, weil sein Angestellter Geselle/-in krank ist. Deshalb sollte sich hier etwas tun. Wer ist den Abnehmer der Handwerksleistung? Nicht unbedingt die reichen Leute! Auch die Abnehmer können sich nur begrenzt Handwerkerleistungen leisten und wenn es der Friseur oder der Bäcker ist! Die Abschaffung der Kleinstunternehmerregelung ist aus meiner Sicht nicht notwendig. Bei der Übernachtung im Hotel wurde doch auch plötzlich und ganz im Einvernehmen mit der EU - Gesetzlichkeit 7% MWSt. möglich, warum nicht auch für die Handwerkerleistung insgesamt? Das ist meine Überlegung und meine Frage ist auch, wie können Handwerker mit einem Umsatz von weniger als 17.500 € im Jahr wirtschaften? Da stimmt doch was nicht! Also sollten die Kontrollen schon stattfinden. Hier riecht es förmlich nach Schwarzarbeit.